Schnorcheln auf Gran Canaria

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Die Unterwasserwelt Gran Canarias mag auf den ersten Blick nicht die attraktivste Schnorchelgegend der Welt sein. Mich hat sie dennoch tief beeindruckt. Im folgenden erfährst du, wieso Gran Canaria ein echter Geheimtipp zum Schnorcheln ist.

Einige Vorteile

Auf Gran Canaria hat das Meer das ganze Jahr angenehme 18-22 Grad zu verzeichnen. Selbst bei einem Besuch in den Wintermonaten ist das Schnocheln auch ohne Neonprenanzug problemlos möglich. Je nachdem wo man sich auf der Insel aufhält, ist das Meer meist sehr ruhig, wenig Wellengang begünstigt die Schnorchel-Ausgangssituation. Da sich in Gran Canaria der Tourismus ganz auf Maspalomas im Süden der Insel konzentriert, ist man an vielen anderen Stränden der Insel völlig für sich. Man kann hier ungestört Unterwasserwelten entdecken, die vor einem vielleicht noch nie ein Mensch gesehen hat. Zudem sind Flüge nach Gran Canaria sehr günstig zu haben und auch Camping auf Gran Canaria ist auf staatlich eingerichteten Campingplätzen kostenlos.

Meine Erfahrung

Bei meinem Urlaub auf Gran Canaria im März 2017, hatte ich als Schnorchel-Enthusiast natürlich ein Schnorchelset dabei. Der Powerbreather von Ameo sollte sich in Action bewähren.

Als ich mich das erste mal am Playa del Tasarte im Südosten der Insel in die Wellen warf war ich enttäuscht. Es war der Tag nach Vollmond und das Meer war wild und stürmisch, das Wasser zu diesig um etwas erkennen zu können.

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schöne fische gran Canaria

Doch als ich am nächsten Tag wiederkehrte und sich meine Augen an die veränderten Lichtverhältnisse unter Wasser gewöhnt hatten, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. So konnte ich hier auf den Kanaren zwar nicht über bunte Korallenriffe wie an typischen Schnorchel-Destinations wie Australien oder die Karibik staunen, dennoch bietet das vulkanische Geröll im Wasser Schutz für viele hundert Arten von Meeresbewohnern. So entdeckte ich direkt nach dem Abtauchen einen kleinen Schwarm Neon-Riffbarsche, die zwar auf den ersten Blick eintönig schwarz erscheinen, bei dem richtigen Licht aber mit ihren schillernd blauen Flossen glänzen können. Den Meeresboden bevölkerten viele Marmorbrassen, die sich wenig ängstlich zeigten und mich sie gerne beobachten ließen.
Besonders eindrucksvoll war die Begegnung mit einem kleinen Drachenkopf. Einmal fand ich mich auch in einem riesigen Schwarm junger Atlantik-Ährenfische wieder, die hier vor der Küste ab und zu zu finden sind. Grundsätzlich gilt, je weiter man sich von der Küste und den Felsen wegbewegt umso größere Fische kann man beobachten.

Mein Geheimtipp

Am Ende des Tals von Tasartico liegt ein kleiner privat geführter Campingplatz. Von hier aus sind es nur ein paar Meter zum Strand. Einige grobe Felsblöcke ragen hier ins Wasser hinein und bieten Schutz für viele kleine und große Fischarten. Wenn du zum Schnorcheln auf Gran Canaria bist, solltest du hier unbedingt mal vorbei schauen.

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